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7°06′ N, 66°06′ W · Südamerika · Blatt VE

Venezuela auf der Weltkarte

Venezuela liegt im Norden Südamerikas an der Karibik. Im Südosten stürzt der Salto Ángel 979 m tief von einem Tafelberg – der höchste Wasserfall der Erde.

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Kartendaten © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Die Bolivarische Republik Venezuela erstreckt sich entlang der Karibikküste im Norden Südamerikas und grenzt an Kolumbien im Westen, Brasilien im Süden und Guyana im Osten. Die Küste am Karibischen Meer ist rund 2 800 km lang.

Steckbrief Venezuela

HauptstadtCaracas (10°29′ N, 66°54′ W)
KontinentSüdamerika
Fläche916 445 km²
Einwohnerrund 28 Millionen
AmtsspracheSpanisch (dazu 30 anerkannte indigene Sprachen)
WährungBolívar (VES)
ZeitzoneUTC−4
NachbarländerKolumbien, Brasilien, Guyana
Flaggewaagerechte Streifen in Gelb, Blau und Rot mit acht weißen Sternen im Bogen auf dem blauen Feld (Flaggen der Welt)

Lage und Geographie

Vier Großlandschaften prägen Venezuela: das Küsten- und Andengebirge im Nordwesten mit dem Pico Bolívar (4 978 m) als höchstem Punkt, das Maracaibo-Becken, die Llanos-Ebenen am Orinoco und das Guayana-Hochland im Südosten. Dort ragen die Tepuis auf – steilwandige Tafelberge aus Sandstein, von denen der Auyán-Tepui den Salto Ángel trägt: Mit 979 m Fallhöhe ist er der höchste Wasserfall der Erde, siehe geographische Rekorde. Der Roraima an der Grenze zu Guyana und Brasilien erreicht 2 810 m.

Der Orinoco durchzieht das Land auf rund 2 140 km und mündet in einem weit verzweigten Delta in den Atlantik – mehr unter Flüsse der Welt. Der Maracaibo-See im Nordwesten ist mit rund 13 000 km² die größte Wasserfläche Südamerikas; über eine schmale Meerenge steht er mit dem Golf von Venezuela in Verbindung, weshalb er als Brackwasserbucht gilt. Größte Städte sind Caracas im Küstengebirge, Maracaibo, Valencia und Barquisimeto. Zum Staatsgebiet gehören außerdem karibische Inseln wie Isla de Margarita und der Archipel Los Roques.

Gut zu wissen

  • Venezuela verfügt über die größten nachgewiesenen Erdölreserven der Welt, vor allem im Orinoco-Gürtel mit Schwerstöl.
  • Über dem Mündungsgebiet des Catatumbo in den Maracaibo-See entladen sich in bis zu 300 Nächten im Jahr Gewitter – das Phänomen ist als Catatumbo-Blitz bekannt.
  • Der Salto Ángel wurde 1933 vom Piloten Jimmie Angel aus der Luft entdeckt; sein indigener Name lautet Kerepakupai Merú.
Kartenpraxis: Auf Zoomstufe 5 sind Karibikküste, Orinoco-Ebene und das Bergland im Südosten gemeinsam sichtbar. Für den Maracaibo-See eignet sich Stufe 8.

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