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32°30′ N, 54°00′ O · Asien · Blatt IR

Iran auf der Weltkarte

Iran liegt zwischen Kaspischem Meer und Persischem Golf und besteht zum größten Teil aus einem von Gebirgsketten umrahmten Hochland. Die Karte zeigt Lage, Hauptstadt Teheran und Grenzen.

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Kartendaten © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Iran liegt in Vorderasien und grenzt im Nordwesten an die Türkei, Armenien und Aserbaidschan, im Nordosten an Turkmenistan, im Osten an Afghanistan und Pakistan sowie im Westen an den Irak. Im Norden liegt das Kaspische Meer, im Süden Persischer Golf und Golf von Oman.

Steckbrief Iran

HauptstadtTeheran (35°41′ N, 51°23′ O)
KontinentAsien
Fläche1 648 195 km²
Einwohnerrund 92 Millionen
AmtssprachePersisch (Farsi)
WährungIranischer Rial (IRR)
ZeitzoneUTC+3:30, ohne Sommerzeit
NachbarländerTürkei, Armenien, Aserbaidschan, Turkmenistan, Afghanistan, Pakistan, Irak
Flaggedrei waagerechte Streifen in Grün, Weiß und Rot mit rotem Staatsemblem in der Mitte (Flaggen der Welt)

Lage und Geographie

Das iranische Hochland liegt überwiegend zwischen 1 000 und 1 500 m und wird von zwei großen Ketten eingerahmt: dem Zagros, der sich über rund 1 500 km von Nordwesten nach Südosten zieht, und dem Elburs am Südufer des Kaspischen Meeres. Dort steht der Damavand, ein Schichtvulkan von 5 610 m (siehe Gebirge der Welt). Im Landesinneren liegen zwei große Trockenbecken: die Salzwüste Dascht-e Kavir und die Sandwüste Dascht-e Lut, in der Satelliten Oberflächentemperaturen von über 70 °C gemessen haben (mehr unter Wüsten der Welt).

Der Karun in Chusestan ist mit rund 950 km der längste Fluss und der einzige des Landes, der streckenweise schiffbar ist; er mündet in den Schatt al-Arab. Der Urmiasee im Nordwesten war einst der größte See Vorderasiens, ist aber stark geschrumpft (siehe Seen der Welt). Teheran am Fuß des Elburs zählt rund 9 Millionen Einwohner; es folgen Maschhad im Nordosten, Isfahan mit seinem Königsplatz, Täbris im Nordwesten und Schiras im Süden. Die Straße von Hormus zwischen Iran und Oman ist eine der wichtigsten Seestraßen der Welt.

Gut zu wissen

  • Der Damavand ist mit 5 610 m der höchste Vulkan Asiens und zugleich der höchste Berg des Nahen Ostens.
  • Iran nutzt die Zeitzone UTC+3:30 und einen Sonnenkalender; das Neujahrsfest Nouruz fällt auf die Frühlings-Tagundnachtgleiche um den 20. März.
  • Unterirdische Wasserkanäle, die Qanate, leiten seit rund 3 000 Jahren Grundwasser aus den Bergen in die Oasen; elf von ihnen stehen als Weltkulturerbe unter Schutz.
Kartenpraxis: Auf Zoomstufe 5 sehen Sie Iran vollständig samt Kaspischem Meer und Golfküste. Ab Stufe 8 heben sich die Salzflächen der Kavir deutlich von den Gebirgszügen ab.

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