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17°30′ N, 3°30′ W · Afrika · Blatt ML

Mali auf der Weltkarte

Mali ist der größte Binnenstaat Westafrikas: Sein Norden liegt tief in der Sahara, sein Süden am Niger. Die Karte zeigt Lage, Hauptstadt und Grenzen.

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Kartendaten © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Die Republik Mali liegt in Westafrika und reicht von der Savanne im Süden bis weit in die Sahara. Der Binnenstaat grenzt an sieben Länder: Algerien, Niger, Burkina Faso, die Elfenbeinküste, Guinea, Senegal und Mauretanien. Mit 1,24 Millionen km² ist Mali das achtgrößte Land Afrikas.

Steckbrief Mali

HauptstadtBamako (12°39′ N, 8°00′ W)
KontinentAfrika
Fläche1 240 192 km²
Einwohnerrund 24 Millionen
Sprachen13 Nationalsprachen sind Amtssprachen, darunter Bambara; Französisch ist Arbeitssprache
WährungCFA-Franc BCEAO (XOF)
ZeitzoneUTC±0, keine Sommerzeit
NachbarländerAlgerien, Niger, Burkina Faso, Elfenbeinküste, Guinea, Senegal, Mauretanien
Flaggedrei senkrechte Streifen in Grün, Gelb und Rot (Flaggen der Welt)

Lage und Geographie

Etwa zwei Drittel der Fläche entfallen auf Wüste und Halbwüste. Der Norden gehört zur Sahara mit den Sandfeldern des Erg Chech und dem Adrar des Ifoghas, einem Sandsteinmassiv nahe der algerischen Grenze. Nach Süden schließen sich die Sahelzone und schließlich die Sudansavanne an. Höchster Punkt ist der Hombori Tondo mit 1 155 m; in seiner Nähe steht die Hand von Fatima, eine Gruppe steiler Felsnadeln. Bekannt ist auch das Bandiagara-Steilufer, eine 150 km lange Sandsteinkante im Dogonland.

Lebensader des Landes ist der Niger, der auf rund 1 700 km durch Mali fließt und dabei einen weiten Bogen bis an den Rand der Wüste beschreibt – siehe Flüsse der Welt. Zwischen Ségou und Timbuktu bildet er das Binnendelta, ein bis zu 40 000 km² großes Überschwemmungsgebiet. Der zweite große Strom ist der Senegal im Westen. Bamako am Niger ist mit rund 2,8 Millionen Einwohnern die größte Stadt; historisch bedeutend sind Timbuktu, Djenné mit seiner Lehmmoschee und Gao, einst Hauptstadt des Songhai-Reichs.

Gut zu wissen

  • Timbuktu war im 15. und 16. Jahrhundert ein Zentrum islamischer Gelehrsamkeit; in der Stadt lagern bis heute Zehntausende historischer Handschriften.
  • Die Große Moschee von Djenné ist das größte Lehmziegelbauwerk der Erde und wird jedes Jahr in Gemeinschaftsarbeit neu verputzt.
  • Mali gab dem Salzhandel seinen Namen: In Taoudenni wird Steinsalz bis heute in Platten aus dem Wüstenboden gesägt.
Kartenpraxis: Auf Zoomstufe 5 ist ganz Mali sichtbar. Der Nigerbogen ist der auffälligste Orientierungspunkt – er markiert die Grenze zwischen Sahel und Sahara.

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