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12°00′ N, 15°00′ W · Afrika · Blatt GW

Guinea-Bissau auf der Weltkarte

Guinea-Bissau ist ein flaches Küstenland in Westafrika. Zum Staatsgebiet gehört der Bijagós-Archipel mit rund 88 Inseln, von denen nur etwa 20 dauerhaft bewohnt sind.

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Kartendaten © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Guinea-Bissau liegt in Westafrika am Atlantischen Ozean und grenzt im Norden an Senegal sowie im Süden und Osten an Guinea. Die zerlappte Küste ist von Flussmündungen und Inseln durchsetzt.

Steckbrief Guinea-Bissau

HauptstadtBissau (11°51′ N, 15°35′ W)
KontinentAfrika
Fläche36 125 km²
Einwohnerrund 2,2 Millionen
AmtssprachePortugiesisch; Verkehrssprache ist das portugiesisch basierte Kriol
WährungCFA-Franc BCEAO (XOF)
ZeitzoneUTC±0, keine Sommerzeit
NachbarländerSenegal, Guinea
Flaggeroter senkrechter Streifen mit schwarzem Stern, daneben gelb über grün (Flaggen der Welt)

Lage und Geographie

Das Land ist ausgesprochen flach: Weite Teile liegen weniger als 50 m über dem Meer, der höchste Punkt im Südosten erreicht nur etwa 300 m. Die Gezeiten reichen über die trichterförmigen Mündungen von Geba, Corubal und Cacheu weit ins Landesinnere; entlang dieser ästuare wachsen ausgedehnte Mangroven, dahinter liegen Reisfelder, Savanne und Palmwälder. Der Bijagós-Archipel vor der Küste ist seit 1996 UNESCO-Biosphärenreservat und beherbergt Seekühe, Meeresschildkröten und Zugvögel.

Der Geba ist der wichtigste Fluss; an seinem Ästuar liegt Bissau, mit rund einer halben Million Einwohnern die mit Abstand größte Stadt und zugleich Haupthafen. Der Corubal kommt aus dem Fouta Djallon in Guinea. Weitere größere Orte sind Bafatá am Geba und Gabú im Osten. Cashewnüsse machen den Großteil der Ausfuhren aus; auf den Bijagós-Inseln ist Bubaque die Hauptinsel mit Fährverbindung nach Bissau.

Gut zu wissen

  • Guinea-Bissau erklärte sich 1973 einseitig für unabhängig; Portugal erkannte dies 1974 nach der Nelkenrevolution an.
  • Cashewnüsse stellen regelmäßig mehr als 80 % der Exporterlöse des Landes.
  • Der Bijagós-Archipel umfasst rund 88 Inseln und Inselchen; dauerhaft bewohnt sind nur etwa 20 davon.
Kartenpraxis: Auf Zoomstufe 7 sehen Sie das Festland und die vorgelagerten Bijagós-Inseln. Bei Ebbe und Flut verschieben sich die Uferlinien der Ästuare erheblich – Karten zeigen den mittleren Stand.

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